Mehrheit der Dax-Konzerne mit Zuwächsen trotz schwieriger Lage

Trotz Zollstreit und einer abflauenden Konjunktur konnten viele der 40 Dax-Unternehmen im Frühjahr sowohl ihren Umsatz als auch den Gewinn im Vergleich zum Vorjahr steigern. Die Analyse des Beratungsunternehmens EY zeigt jedoch, dass sich die angespannte weltwirtschaftliche Situation nicht spurlos auf alle Firmen ausgewirkt hat. Einige große Börsenschwergewichte verzeichneten deutliche Rückgänge in wichtigen Märkten.

USA und China als Problemfelder für Exporteure

Besonders in den USA und in China liefen die Geschäfte schwächer. Für die exportorientierte deutsche Industrie erwartet EY in den kommenden Monaten Umsatzeinbußen in Milliardenhöhe. Der Grund: erhöhte Einfuhrzölle in den Vereinigten Staaten. Diese Entwicklung trifft vor allem Branchen, die stark vom US-Markt abhängen, wie den Maschinenbau, die Automobilindustrie und Chemiekonzerne.

Quartalsbilanz mit Umsatzrückgang

Im zweiten Quartal 2025 erzielten die Dax-Unternehmen zusammen einen Umsatz von 434,6 Milliarden Euro. Das entspricht einem Rückgang um fast zwei Prozent beziehungsweise rund 8,2 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Während einige Unternehmen solide Ergebnisse vorlegten, hinterließen Handelskonflikte und globale Unsicherheiten bei anderen deutliche Bremsspuren.

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